Saisonales Angebot

Hier finden Sie eine Übersicht über die Wildkräuter, die wir je nach Saison versenden (Diese Liste wird im Laufe der Saison ständig erweitert und um nützliche Informationen rund um die verschiedenen Kräuter ergänzt. Schauen Sie bald wieder vorbei)

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Ackerhellerkraut

Hauptinhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Senföl, Vitamine und Magnesium
Geschmack:
kohl- bis mild senfartig
Verwendung:
gesamte Pflanze essbar; Blüten, Blätter und Sprossen frisch, zu Salaten oder leicht gedämpft an Gemüsegerichte

Ackerschachtelhalm

Hauptinhaltsstoffe: Kieselsäure, Kalium, Flavanoide (Kämpferol, Quercetinglykoside), Sterole, seltene Dicarbonsäuren, Spuren von Alkaloiden
Geschmack: braune weiche Stengel sind mild, pilzartiges Aroma
Verwendung: Blätter und Stengel als herbe Zutat in Kochgemüse, auch zur Teebereitung. Zarte braune Stengel als Pfannengemüse, Füllung von Aufläufen, in Suppen, roh zu Salaten. Kleine Wurzelknollen roh oder in Gemüsegerichten

Ackerspörgel

Ackerstiefmütterchen

Hauptinhaltsstoffe: Salicylsäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Cumarine, Vitamin C und E
Geschmack: mild, salatartig, aromatisch frisch
Verwendung: gesamte Pflanze
Blüten kandiert, gekocht zu Gelee, zu Teigen für Süßgebäck oder als essbare Dekoration; Blätter und Triebe zu Salaten oder gegart, ausgepresst für Frischsaft, Tees und Essig; Wurzeln geröstet als Teeersatz

Amaranth

Hauptinhaltsstoffe: Betacyane (pflanzliche Farbstoffe), Vitamin C, B1 und Betacarotin, essenzielle Aminosäuren, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, Stärke, ungesättigte Fettsäuren, Gerbstoffe
Geschmack: mild
Verwendung: Blätter, Blüten, Samen
Blätter und weiche Stengel zu Salaten und Gemüsegerichten, Blütenstände zu Gemüsegerichten, Samen roh oder geröstet, zu Brei, Keimlinge

Ampfer

Asiasalat

Baldrian

Bärlauch

Hauptinhaltsstoffe: Lauchöle, Alliine, Flavanoide, Saponine, Polysaccharide, ätherisches Öl, Schleim- und Zuckerstoffe, Vitamin C, Kalium, Mangan
Geschmack: scharf, intensiv knoblauchartig, aromatisch
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter zu Pesto, Kräutermargarine, als Brotbelag, zu Saucen und Gemüsegerichten. Blütenknospen in Öl, Essig oder Salzlake einlegen. Blüten als essbare Dekoration. Noch grüne Samen wie grüner Pfeffer. Ausgereifte Samen getrocknet und gemahlen als pfeffriges Trockengewürz

Barbarakraut (Winterkresse)

Hauptinhaltsstoffe: Carotinoide, Vitamin C, Vitamin B1 und B2, Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Senfölglykoside, Stärke, Saponine
Geschmack: kresseartig, scharf-würzig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Junge Blätter zu Salaten und Spinatgerichten. Blüten und -knospen wie Brokkoligemüse und zu anderen Gemüsegerichten

Beifuß

Beinwell

Hauptinhaltsstoffe: Allantoin, Gerbstoffe, Schleimstoffe, Stärke, Triterpene, Asparagin, Phytosterole, Pyrrolizidine
Geschmack: Wurzeln ähnlich wie Schwarzwurzeln, Blätter gurkenartig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar (in kleinen Mengen empfohlen)
Blüten als essbare Dekoration. Blütenknospen gegart als Gemüse. Junge Stengel und Triebspitzen geschält roh in Salate oder kurz gebratenes Pfannen- und Backgemüse. Wurzeln roh, als Gemüse gekocht oder getrocknet, geschrotet und geröstet als Kaffee-Ersatz. Blätter zu Salaten oder Salatsaucen, als Blattgemüse, in Teig ausgebacken

Besenrauke

Geschmack: würzig, mild
Verwendung: Blätter
zu Salaten oder als Spinat

Breitwegerich

(ähnlich wie Spitzwegerich)

Erdbeerspinat

Eibisch

Geschmack: ähnlich mild und weich wie Malve
Verwendung: Blätter, Wurzeln, Blüten
junge Blätter zu Salaten und Suppen, geschälte Wurzel zu Kochgemüse, Blüten als essbare Dekoration
Hinweis: Aufgrund ihrer Bestandsgefährdung oder Unterschutzstellung ist diese Art von der Wildsammlung ausgenommen! Wir haben unseren Eibisch selbst ausgesät.

Fette Henne

Hauptinhaltsstoffe: Alkaloide (Sedacrin, Sedinin), Flavanoide, Gerbstoffe, organische Säuren, Vitamin C und Schleimstoffe
Geschmack: Mischung aus Kiwi und grünem Paprika
Verwendung: Blätter und junge Triebe, Wurzeln
roh zu Salaten und Zaziki, gegart zu Gemüsegerichten, Spinat, Eintöpfen, in Frühlingsrollen, zu Sauerkraut vergoren. Bohnengroße Knöllchen an den Wurzeln gegart als Back- oder Kochgemüse

Gänseblümchen

Hauptinhaltsstoffe: Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Vitamin A und C, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Saponine, Bitterstoffe, Schleimstoffe, fettes Öl, Inulin
Geschmack: erinnert etwas an Feldsalat
Verwendung: Blätter, Knospen, Blüten
zu Salaten, Gemüse- und Spinatgerichten, Tee und Frischsaftbereitung

Gänsefingerkraut

Hauptinhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterole, Schleimstoffe, Flavanoide (Kämpferol, Myricetin, Quercetin, Quercitrin), Anthocyanide (Cyanidin, Leucodelphinidin), Cumarine (Scopoletin, Umbelliferon) und Cholin
Geschmack: Blätter leicht säuerlich-herb. Wurzeln roh leicht nussig, gegart süßlich, karottenartig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter gehackt in Kräutermischungen, Salaten und Salatsaucen, in Öl gedünstet oder als Kräuterpüree, zur Teebereitung. Wurzeln roh geraspelt, gegart zu Gemüseeintöpfen, Backgemüse, getrocknet und gemahlen zusammen mit Getreidemehlen für süße Backwaren

Gänsefuß

Hauptinhaltsstoffe: Proteine, Karotin, Vitamin C, Vitamin B, Kalzium, Phosphor, Eisen, Saponine, Oxalsäure
Geschmack: angenehm mild und zart
Verwendung: gesamte Pflanze
Blätter, Triebe und Blüten zu Salaten, Gemüsegerichten, Suppen, Auflauf, Quiches oder gekocht als Spinat; gedämpfte junge Blütenstände als Brokkoliersatz; Samen gemahlen als Beigabe zu Brot, Brei oder Pfannkuchen

gelbe Gemüsemelde

(ähnlich wie Gänsefuß)

Gelbweiderich

Giersch

Hauptinhaltsstoffe: Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Zink, Kupfer, Vitamine A und C, Proteine, Harz, ätherisches Öl, Flavanoide, Phenolcarbonsäuren
Geschmack: angenehm harzig, gleicht einer Mischung aus Karotte und Petersilie. Die Blüten sind süßer, die Früchte schärfer
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
zarte Blätter roh als Salat oder erwärmt zu Gemüsegerichten. Blüten als roh essbare Dekoration oder als aromatische Zutat für Suppen und Eintöpfe. Früchte frisch oder getrocknet als Gewürz

Graukresse

Gundermann

Hauptinhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Cholin, Vitamin C und Kalium
Geschmack: herb-aromatisch, Blüten zart süßlich
Verwendung: Blätter und Blüten
Blätter als Aromaspender und Gewürz, zarte Blätter als Zutat für Salate, Suppen, Aufläufe, Eintöpfe, Kräutermargarine. Blüten als essbare Dekoration, als Aroma für Gemüse und Speiseöl

Guter Heinrich

Hirschhornwegerich

Hirtentäschel

Hauptinhaltsstoffe: Proteine, Vitamine, Mineralstoffe (viel Kalium), Flavanoide, organische Säuren, ein Peptid mit blutstillender Wirkung, Gerbstoffe, ätherische Öle
Geschmack: kohlähnlich herb-bitter; Blüten, Wurzeln und Samen scharf, senfähnlich
Verwendung: gesamte Pflanze essbar.
Blätter und weiche Triebe zu Salaten, zu Gemüsegerichten, an Suppen; sie verleihen den Speisen eine pikante, herzhafte Note. Die Samen und die Schoten wie Senf und Pfeffer, die Wurzeln wie Rettich oder Ingwer

Hundszunge

Klettenlabkraut

Hauptinhaltsstoffe: Glykoside (z.B. Asperulosid), Alkaloide, Gerbstoffe, ätherisches Öl
Geschmack: mild salatartig
Verwendung: Blätter und Triebspitzen zu Salaten oder Gemüsegerichten, in Aufläufe, Suppen, Bratlinge, Krautgemüsebrote, Quiche, frisch und getrocknet als Tee. Blüten als essbare Dekoration. Samen getrocknet und leicht geröstet als Kaffee aufbrühen

Knoblauchsrauke

Hauptinhaltsstoffe: Zuckerstoffe, Saponine, Knoblauchöl, ätherisches Öl, Senfölglykoside, geringe Mengen blutdruckregulierende Glykoside, Vitamin A und C, verschiedene Mineralstoffe
Geschmack: Mischung aus mildem Knoblauch und Kresse. Wurzel aromatisch scharf, ähnlich wie Meerrettich
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter und junge Triebe als Gewürz, Salat oder Gemüsegericht, in Kräutermargarine oder Pesto. Blüten als würzige Dekoration. Junge, grüne, zarte Samenhülsen als Frischgewürz. Ausgereifte Samen gemahlen mit Essig und Salz zu Senf verarbeitbar. Wurzeln als scharfes Gewürz

Knopfkraut (Franzosenkraut)

Hauptinhaltsstoffe: Kalium, Calcium, Eisen, Magnesium, Vitamin A und C, Mangan, Proteine
Geschmack: aromatisch, erinnert an frischen Schnittsalat
Verwendung: Blüten, Blätter, Samen
Samen als Keimsaat für Winter; Blätter, Triebspitzen, Blütenknospen und Blüten als Salatgrundlage; gesamte Pflanze zu Spinat, Eintöpfen, Suppen und anderen Gemüsegerichten

Königskerze

Hauptinhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Iridoide, Flavanoide (Apigenin, Hesperidin, Luteolin), Phytosterole, Invertzucker, Vitamine B2, B5 und D
Geschmack: Aroma der Blüten ähnelt dem getrockneter Apfelringe, fruchtig. Blätter sind herber, aber auch fruchtartig
Verwendung: Blüten als essbare Dekoration, frisch und getrocknet für Hausteemischungen, gekocht als Aroma und goldgelber Farbgeber für Sirup, Limonaden. Blätter roh, frisch oder getrocknet in einem aromatischen Haustee

Kompasslattich

Hauptinhaltsstoffe: Eisen und Vitamine
Geschmack: wie der Strunk eines Kopfsalates, im Laufe des Jahres bitterer
Verwendung: Blätter und Wurzel
weiche, junge Blätter zu Salaten oder gehackt als Brotbelag, als Zutat für Spinat, Gemüsesuppen, Gemüsefüllungen oder gedämpftes Gemüse. an der Luft eingedickter Wurzelsaft als gesunde Nascherei

Leimkraut

Lichtnelke

Löwenzahn

Hauptinhaltsstoffe: Bitterstoffe, Flavanoide, Cumarine, Phytosterole, Schleimstoffe, Fructose (im Frühjahr 18%), Inulin (im Herbst bis auf 40% ansteigend), Kalium, Proteine, Vitamin C, Magnesium, Phosphor
Geschmack: chicoreéartig, die Blüten süß und honigartig
Verwendung: Blätter, Blüten, Wurzel
frische junge Blätter sind eine Salatdelikatesse, zu Suppen und Eintöpfen oder als Spinat, als Brotbelag, zu Kräuterkartoffeln. Blüten zu Salaten, Knospen als Kapern eingelegt oder gebraten als Gemüse. Wurzeln geschnitten zu Salaten oder als Gemüse

Magentaspreen

(ähnlich wie Gänsefuß)

Margerite

Hauptinhaltsstoffe: ätherische Öle, Tannine, Harze
Geschmack: Blüten und Triebe ähneln dem Aroma von Zucchinischalen, Wurzeln ähnlich Winterrüben
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter für Salate und Kräutermischungen oder als Gemüsepüree. Blüten, -knospen und -triebe eingelegt in Essigwasser oder in Würzöl als Antipasti, ausgezupfte Blütenblätter als essbare Dekoration, ganz junge Blütentriebe als gebratenes Gemüse. Wurzeln als Koch- und Backgemüse

Mohn

Hauptinhaltsstoffe: Anthocyanglykoside, Alkaloide (Rhoeadin) und Schleimstoffe
Geschmack: Blätter und Blüten süßlich mild, Samen nussig
Verwendung: gesamte Pflanze
Blätter als Zutat für Salate, gedünstet wie Spinat. Blüten als essbare Dekoration, Zutat für Tees, Bowlen und Limonaden

Moschusmalve

Geschmack: mild, weich
Verwendung: Blüten, Blätter
junge Triebe zu Salaten oder Gemüsegerichten, Blätter zu Salaten, Blüten als essbare Dekoration oder zu Teebereitungen

Nachtkerze

Hauptinhaltsstoffe: Flavanoide, Oenotherin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Zucker, Harz und Phytosterole, Gammalinolensäure (im Nachtkerzenöl)
Geschmack: mild mangoldartig, Wurzeln erinnern an Schwarzwurzelgemüse
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Wurzeln roh, geraspelt, in Aufläufen, gekocht. Blätter roh oder als gedünstet als Spinat. Blüten als essbare Dekoration oder kandiert, Blütenknospen roh oder in Öl als Antipasti

Natternkopf

Hauptinhaltsstoffe: Anthocyane, Pflanzenschleim Allantoin, Consolidin, Heliosupin
Geschmack: etwas rauh, aromatisch, ähnlich Gurkenschale
Verwendung: Blätter und Blüten
die zarten Blätter zu Salaten, später auch als Spinat und zu anderen Gemüsegerichten, Suppen und Saucen, oder mit Teig ummanteln und frittieren; die Blüten auszupfen und frisch oder getrocknet als essbare Dekoration, zu Teemischungen

Persischer Ehrenpreis

Hauptinhaltsstoffe: ätherisches Öl, Harze, Kaffeesäurederivate, Iridoide (Aucubinglykoside), Milchsäure, Gerb- und Bitterstoffe, Gerbsäure, Saponine
Geschmack: herb-aromatisch
Verwendung: Zarte Blätter und Triebspitzen frisch und getrocknet als milden Tee, als Zutat für Salate, Suppen, Quiche, Eintöpfe und Kräuteraufstriche. Blüten als essbare Dekoration

Phacelia

Pimpinelle (Wiesenknopf)

Hauptinhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavanoide, Saponine, Tannine und Vitamin C
Geschmack: Blätter gurkenähnlich. Aroma und Duft der Blüten und Samen intensiv herbsüß und erfrischend
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
hauptsächlich als Gewürz, junge Stengel und Blätter roh und als würzende Zutat für Salate und Saucen, gegart zu Gemüsegerichten, getrocknet als Tee. Blüten als Gewürz und essbare Dekoration.

Postelein

Geschmack: sehr mild, beliebt bei Kindern
Verwendung: Stengel und Blätter
zu Salaten

Radies

Radieschenschoten

Rainkohl

Hauptinhaltsstoffe: Mineralstoffe, Schleim- und Bitterstoffe, Inulin (in der Wurzel)
Geschmack: herb, erinnert an Chicorée und Kohl
Verwendung: Blätter als milde Grundlage für Salate, auch für Suppen und Spinat, in Quiche und Kräutermischungen. Blüten als essbare Dekoration

Ringelblume

rote Melde

(ähnlich wie Gänsefuß)

Roter Meier

Rotklee

Hauptinhaltsstoffe: Gerbstoffe, Cumarin, ätherisches Öl, Isoflavone (Genistein), Glykoside, Harz
Geschmack: erinnert an Erbsengemüse oder Feldsalat. Blüten sind süß
Verwendung: Triebe und Blätter als Bestandteil von Suppen und Kräutermischungen in Salaten, zu Gemüse- und Spinatgerichten, zur Teebereitung, als Sauerkraut, mariniert. Blüten als essbare Dekoration, gebacken im Teigmantel, als Aroma in Tees. Samen zu Mehl schroten oder als Keimsaat im Winter

Sauerampfer

Hauptinhaltsstoffe: Proteine, Oxalsäure, Flavanoide, Vitamin C, Carotin, Eisen, Gerbstoffe, Hyperosid, Anthranoide (in der Wurzel)
Geschmack: säuerlich, zitronenartig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter zu Salat und Suppen, als Spinat. Triebspitzen und Blütenknospen gegart zu Gemüsegerichten, Eintöpfen, sauren Saucen und Dips, Kräutermargarine. Samen zur Teebereitung oder Keimsaat im Winter. getrocknete Wurzeln als Tee oder gemahlen zum Strecken von Backmehl

Schafgarbe

Hauptinhaltsstoffe: ätherisches Öl (Azulen), Sesquiterpenlactone, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Essig-, Kaffee- und Äpfelsäure, Schleimstoffe, Kupfer, Kalium und Vitamine
Geschmack: aromatisch, herb, muskatnussartig
Verwendung: Blätter und Blüten
zarte frische Blätter und Blütenknospen als würzige Zutat für Salate und Gemüsegerichte, Kräutersalz, -margarine

schmalblättriges Weidenröschen

Hauptinhaltsstoffe: Flavanoide (u.a. Myricitin, Quercetin), Tannine, Beta-Sitosterin
Geschmack: Wurzeln süß und leicht scharf, Blätter wie Feldsalat mit einer Note Löwenzahn
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blüten als essbare Dekoration, Blütenknospen gegart auch als Gemüse. Junge Stengel geschält roh oder als Spargelgemüse. Wurzeln roh, als Kochgemüse oder getrocknet zu Mehl zum Eindicken von Saucen oder Strecken von Getreidemehl, geröstet auch als Kaffee-Ersatz

Spargelsalat

Speisechrysantheme

Hauptinhaltsstoffe: ätherische Öle, Tannine, Harze
Geschmack: Blüten und Triebe ähneln dem Aroma von Zucchinischalen, Wurzeln ähnlich Winterrüben
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter für Salate und Kräutermischungen oder als Gemüsepüree. Blüten, -knospen und -triebe eingelegt in Essigwasser oder in Würzöl als Antipasti, ausgezupfte Blütenblätter als essbare Dekoration, ganz junge Blütentriebe als gebratenes Gemüse. Wurzeln als Koch- und Backgemüse

Spitzwegerich

Hauptinhaltsstoffe: Glykoside (Iridoide), Schleimstoffe, Saponine, Flavanoide (hauptsächlich. Apigenin und Luteolin), Kieselsäure, Zink, Kalium, Vitamin C und B
Geschmack: champignonartig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
junge, zarte Blätter als Grundlage für Salate und Gemüse, wie Spinat, als Brotbelag, essbare Dekoration. Blütenknospen roh, zu Salaten, gedünstet, in Öl oder Essigwasser eingelegt. Samen zur Verfeinerung von Gemüsegerichten. Wurzeln gemischt mit anderem Gemüse als Füllung von Teigtaschen und herzhaften Strudeln

Taubnessel

Hauptinhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, ätherische Öle, Gerbstoffe, Flavonglycoside (Blüten), Vitamin C, viele Mineralstoffe und Spurenelemente, Chlorophyll
Geschmack: Blüten süßlich, honigartig, die Blätter/Triebe mild, spinatähnlich, leichter Champignongeschmack
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blüten, Blätter und Sprossen frisch, zu Salaten, an Suppen, für Soßen und an milde Gemüsegerichte. Der obere Pflanzenteil allein oder mit Brennesseln bzw. Spinat als Gemüse (wie Spinat). Blüten, Blätter, Triebe getrocknet für Tees und Spülungen.

Tripmadam

Geschmack: leicht säuerlich, frisch
Verwendung: Blätter, Stengel, Triebspitzen
die weichen Pflanzenteile zu Suppen oder als Würze zu diversen Speisen. Vor der Blüte zu Salaten oder zu Gemüsegerichten

Vogelknöterich

Geschmack: leicht herb
Verwendung: Blätter
zu Salaten oder gegart zu gedünstetem Gemüse, zu Suppen

Vogelmiere

Hauptinhaltsstoffe: Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamine A, B1, B2, B3 und C, Selen, Schleimstoffe, Saponine, Flavanoide (Rutin), Kieselsäure, Gammalinolensäure
Geschmack: sehr mild, jedoch aromatischer als Kopfsalat
Verwendung: gesamte Pflanze
als Salat oder sehr zartes, spinatartiges Gemüse.

Wegmalve

Hauptinhaltsstoffe: Schleimstoffe, Kalium, Flavanoide, Kaffeesäure, Clorogensäure
Geschmack: angenehm zart, mild
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Junge weiche Blätter zu Salaten und als Grundlage für Kochgemüse und Suppen. Blüten als essbare Dekoration, zur Herstellung aromatisch fruchtiger Getränke, püriert in Kaltschalen. Blüten und Blätter auch für Tees. Blütenknospen und weiche grüne Früchte in Essigwasser oder Öl einlegen, roh über Salate oder beigemengt zu Mischgemüsegerichten

Weißklee

Wiesenkerbel

Wiesenlabkraut

Geschmack: mild
Verwendung: zarte Triebspitzen
Blüten zu Creme oder Pudding und zu Kräuterlimonaden, Blätter zu Salaten, Samen geröstet

Wiesenpippau

Geschmack: angenehm mild, knackig
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
als Beigabe zu Gemüsegerichten und Salaten

wilde Möhre

wilder Feldsalat

Hauptinhaltsstoffe: Betacarotin, Vitamin C, B1, B2, B3, B6, E, Folsäure, ätherisches Öl, Eisen, Kalzium, Magnesium, Kalium, Zink und Kupfer
Geschmack: mild, aber kräftiger als Kultur-Feldsalat
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blätter als Grundlage für Salate, Spinat, Suppen, Saucen, Gemüsefüllungen, Aufläufe und als mildernde Zutat in Mischblattgemüse. Blüten als essbare Dekoration über Salate gestreut. Samen sammeln und für den Winter als Keimsaat verwenden

wilder Schnittlauch

Windenknöterich

(ähnlich wie Vogelknöterich)

wohlriechendes Veilchen

Hauptinhaltsstoffe: Saponine, Bitterstoffe, Alkaloide (Violin), Eugenol, Flavanoide, Salizylsäuremethylester, Schleim, Odoratin. In den Blüten ätherisches Öl (mit Curcumen und Eugenol), blauer Farbstoff Cyamin
Geschmack: süßlich und mild
Verwendung: gesamte Pflanze essbar
Blüten als essbare Dekoration, als Aroma in Fruchtsaft und Essig, als Tee und gekocht zu Gelee oder zu Sirup. Blätter für Salate oder gegart als eindickende Beigabe zu Gemüsegerichten, Füllungen und Kräutersaucen, auch für Tee. Wurzeln geröstet als Kaffee-Ersatz

Quelle: Steffen Guido Fleischhauer: Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen, AT Verlag 2003; Fleischhauer, Guthmann, Spiegelberger: Essbare Wildpflanzen, AT Verlag 2007; Westphal, E.: Wildkräuter-Kolumne in DER RABE RALF, div. Ausgaben